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Internationale Studenten und Wissenschaftler in der deutsch-dänischen Grenzregion: ECMI veranstaltet Summer School 2015

Die ECMI Summerschool findet zwischen dem 9. und 15. August 2015 an der Jaruplund Højskole in Jarplund statt. Bereits zum fünften Mal bietet das Institut ECMI Studenten und jungen Wissenschaftlern aus ganz unterschiedlichen Ecken der Welt die Möglichkeit, sich eine Woche zu ausgewählten Themen auszutauschen und mehr über die deutsch-dänische Grenzregion, dessen vorbildlichen Modellcharakter und den hier ansässigen Minderheiten zu erfahren.  

Programm

Das übergeordnete Thema der ECMI Summer Schools ist: “Nationale Minderheiten und Grenzregionen”. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf: “Aktuelle Veränderungen und Verunsicherung in Europa sowie deren Auswirkung auf nationale Minderheiten“. Neben dem ECMI-Team werden auch internationale Wissenschaftler und Experten erwartet, die akademische Vorträge und Vorlesungen während der Summerschool halten.

Außerdem werden die Teilnehmer auf Entdeckungsreise in die deutsch-dänische Grenzregion gehen. Sie besuchen u.a. das Düppel Museum, die Deutsche Bücherei Nordschleswig in Apenrade und die Stadt Flensburg. Der zweitägige Workshop und die dazu gehörigen Simulationsübungen zum Thema „Bonn-Kopenhagen 1955“ wird von ECMI-Direktorin Prof. Tove Malloy geleitet. Hierbei werden die Teilnehmer einen Einblick in die Entwicklung der Grenzregion und die Bedingungen für die deutsche, friesische und dänische Minderheit bekommen. Ein weiteres Highlight ist der Vortrag via Skype des bekannten kanadischen Philosophen Prof. Will Kymlicka

Teilnehmer

An der ECMI Summer School nehmen junge Wissenschaftler und Studenten, Experten mit praktischer Erfahrung, Vertreter aus Wissenschaft und Medien sowie von nicht staatlichen Organisationen (NGO) teil. Die Teilnehmer kommen u.a. aus aktuellen Krisengebieten und Ländern mit hoher Diversität. In diesem Jahr ist ECMI Gastgeber für Teilnehmer aus: Weißrussland, Kroatien, Iran, Polen, Ukraine, Moldawien, Deutschland. Dänemark und Italien.

Partner

Die ECMI Summer School freut sich über regionale und überregionale Partner. Die Stiftung des ZEIT-Gründers Gerd Bucerius bietet zwei Stipendiaten aus ost-europäischen Staaten die Möglichkeit, an der ECMI Summerschool teilzunehmen. Die Wahl fiel auf die jungen, vielversprechenden Wissenschaftler Anastasia Bezverkha (Ukraine) und Vasil Navumau (Weißsrussland).

Das zweitägige Simulationsspiel, die interaktiven Vorlesungen und Ausflüge in die Region werden durch das Büro des Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein gefördert.  

Die ECMI Summer School 2015 findet an der Jaruplund Højskole, Lundweg 2, 24976 Handewitt, statt.  Im Flensburger Rathaus werden die Abschluss-Zertifikate überreicht.

Zusätzliche Informationen: www.ecmi.de/trainings/summer-school/

Kontaktperson Summerschool: Tamari Bulia, ECMI

Telefon: +49 (0)4 61 14 14 9-12E-Mail: bulia@ecmi.de

 

Internationale studerende og akademiker i den dansk-tyske grænseregion: ECMI vært for summerschool 2015

ECMIs summerschool arrangeres den 9. til 15. august 2015 ECMI på Jaruplund Højskole. Allerede for femte gang byder ECMI studerende og unge akademikere fra forskellige verdenshjørner muligheden for at networke til udvalgte emner, lære mere omkring den dansk-tyske grænseregion og dens modelkarakter for mindretalsrettigheder i Europa, samt høre mere omkring de anerkendte mindretal i regionen.  

Program

ECMIs summerschools overordnede emne er: “Nationale mindretal og grænseregioner”. I år er der fokus på: “Aktuelle forandringer og usikkerhed i Europa og udvirkningen på de nationale mindretal”. Foruden ECMIs team holder også internationale akademikere og eksperter foredrag og forelæsninger i løbet af ugen. Desuden tager deltagerne også på ekspedition i det dansk-tyske grænseland. På programmet står bl.a. et besøg af Dybbøl Museum, Deutsche Bücherei Nordschleswig i Aabenraa og Flensborg by. Emnet ”København-Bonn Erklæringen” bliver bearbejdet i en to-dages workshop med simulationsøvelser ledet af ECMIs direktør Prof. Tove Malloy. Her får deltagerne et indblik i udviklingen af den dansk-tyske grænseregion og betingelserne for det danske, tyske og frisiske mindretal.

Et yderligt highlight er foredraget via skype af den kendte canadiske filosof Prof. Will Kymlicka.   

Deltagere

I ECMIs summerschool deltager unge akademikere, eksperter med praktisk erfaring, repræsentanter fra den akademiske verden, forskellige medier og ikke statslige organisationer (NGO). Deltagerne kommer bl.a. fra aktuelle konfliktområder og lande med en høj diversitet. I år er ECMI vært for deltagere fra Belarus, Kroatien, Iran, Italien, Moldova, Polen, Ukraine, Danmark og Tyskland. 

Partnere

ECMI summerschool glæder sig over regionale og nationale partnere. Fonden “Zeit Stiftung Ebelin und Bucerius” tildeler to stipendier til forskere fra østeuropæiske lande. Valget faldt på de unge, lovende akademikere Anastasia Bezverkha (Ukraine) og Vasil Navumau (Belarus).

Simulationsøvelserne og workshop med to dages varighed samt de dertil hørende videnskabelige forelæsninger, interaktive aktiviteter og ekspeditionen i grænselandet bliver støttet af ”Büro des Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins”.

ECMI Summer School 2015 finder sted på Jaruplund Højskole, Lundweg 2, 24976 Handewitt.

Certifikater for deltagelsen i ECMI Summerschool bliver overrakt på rådhuset i Flensborg.

Yderligere informationer: www.ecmi.de/trainings/summer-school/

Kontakt: Tamari Bulia

Telefon: +49 (0)4 61 14 14 9-12

E-Mail: bulia@ecmi.de

Vietnamesische Besucher bei ECMI: Lektion in EU-Politik und der Grenzregion

Der ECMI-Chairman bekommt ein ganz besonderes Geschenk aus Vietnam. v.l. Nguyen Thi Ngoc Anh, Ngoc Anh und Jørgen Kühl

Zwei vietnamesische Wissenschaftlerinnen informieren sich über deutsche-dänische Minderheitenpolitik.

Die beiden vietnamesischen Wissenschaftler Ngoc Anh und Nguyen Thi Ngoc Anh werden den gesamten Juli 2015 in Flensburg verbringen, um das von der EU geförderte „Fellowship Programm“ zu absolvieren. Ziel ihres fellowships ist es, ihre Fähigkeiten in den Bereichen der Recherche und politischen Entscheidungsfindung in Bezug auf Minderheiten zu verbessern. Außerdem lernen sie während ihres Aufenthaltes mehr über die EU-Politik und die deutsch-dänische Grenzregion. Die beiden Wissenschaftler arbeiten am staatlichen Komitee für Minderheitenfragen in Vietnam (the State Committee for Ethnic Minority Affairs/CEMA of Vietnam). Die spezifische Zielvorgabe ihres Studien-Aufenthaltes ist dazu beizutragen, dass die beiden Akademiker eine Schlüsselposition der CEMA für EU-Projekte belegen.

Der ECMI Chairman Jørgen Kühl kam in seiner Funktion als Schulleiter des Gymnasiums der dänischen Minderheit, der „A.P. Møller Skolen“ in Schleswig, in das ECMI Headquarter nach Flensburg, um den beiden vietnamesischen Wissenschaftlerinnen das Schulsystem der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein näher zu bringen. Jørgen Kühl berichtete über die historischen Hintergründe der Schulgründungen und die Entwicklung der Minderheitenschulen. Insbesondere hob er hervor, dass es Abiturienten des dänischen Gymnasiums möglich ist, sich sowohl in Deutschland als auch in Dänemark für einen Studienplatz zu bewerben. Dabei sind sie den Bewerbern der Mehrheitsbevölkerung gleichgestellt. Nach seinen Angaben sind es rund 2/3 der Abiturienten, die später in Dänemark studieren. Dazu trage sicherlich auch die staatliche dänische Studienunterstützung bei, die auch Absolventen der dänischen Minderheitenschulen bekommen. Außerdem berichtete er über das Verhältnis der Minderheiten- und Mehrheitsschulen in Schleswig-Holstein und den besonderen Herausforderungen der Lehrer der dänischen Minderheitenschulen. Dänische Kultur, gesellschaftspolitische und soziale Fragestellungen aus Dänemark fließen in den täglichen Unterricht mit ein und machen die Minderheitenschule zu mehr als nur einer Sprachenschule. Bei Eintritt in das Schulsystem der dänischen Minderheit verpflichten sich die Eltern quasi, auch Mitglied der dänischen Minderheit zu werden. 

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Ngoc Anh und Nguyen Thi Ngoc Anh sind an das European Center for Minority Issues (ECMI) in Flensburg während ihres Studienaufenthaltes angegliedert. Beaufsichtigt von Ewa Chylinski, haben die beiden Wissenschaftlerinnen ein umfangreiches Programm zu absolvieren: z. B. tägliche Treffen mit Vertretern von Organisationen und Institutionen der deutsch-dänischen Grenzregion, um mehr über die Geschichte, die Kultur, Minderheiten Fragestellungen und Minderheiten Institutionen zu erfahren. Außerdem stehen Besuche bei lokalen Medien (Flensborg Avis), der Flensburger Europauniversität (European University Flensburg) und der Universität in Sonderburg (University of Southern Denmark), Vertretern von Minderheitenorganisationen in Flensburg (SSF), Apenrade (BDN) und Bredstedt (Nordfriisk Institut) sowie ein Besuch des Flensburger Büros des Oberbürgermeisters auf dem Programm. “Das Institut ECMI ist der ideale Ort, um die Rechte der Minderheiten zu studieren. Hier gibt es für uns eine hervorragende Ausstattung, viel Wissen und Erfahrung der Experten, die uns in allen Bereichen unterstützen und uns helfen, mehr über die EU im Allgemeinen zu erfahren und über die Gesetze, Richtlinien und Schutz der Minderheiten. Dadurch können wir ähnliche Fälle in Vietnam vergleichen“, erklärt Ngoc Anh.

Ms. Ngoc Anh ist Direktorin der internationalen Kooperationsabteilung und des staatlichen Komitees für ethnische Minderheitenfragen CEMA in Vietnam (Deputy Director General of International Cooperation Department, State Committee for Ethnic Minority Affairs). Sie hat große Erfahrung in bei der Arbeit mit ethnischen Minderheiten in Vietnam – und zwar durch ihre Arbeit für die Capilano University und Hanoi Open University (HOU) – eine gemeinsame Initiative der Canadian International Development Agency. Anh erhielt 2009 ein Stipendium des vietnamesischen Bildungsministeriums, um in den USA ihren Doktor machen zu können.  Sie ist an vielen Projekten der ethnischen Minderheiten in Vietnam beteiligt, die von der Europäischen Kommission, der asiatischen Entwicklungsbank und anderen Förderern finanziert werden.

Nguyen Thi Ngoc Anh arbeitet bereits seit 19 Jahren für das Staatliche Komitee für ethnische Minderheitenfragen CEMA in Vietnam. Wegen ihrer langjährigen Erfahrungen in diesem Komitee hat sie ein unschätzbares Wissen über die Minderheitenfragen in Vietnam erworben - in Bezug auf Kultur, Tradition, Richtlinien sowie soziale und wirtschaftliche Faktoren in Bezug auf Minderheitengruppen. Außerdem weiß sie sehr viel über umfangreiche Projekten, die von internationalen Förderern finanziert werden, wie UNDP/UNV Highland Peoples Program, regionale Initiativen, um  den politischen Dialog, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechte zu fördern. Nguyen Thi Ngoc Anh gehört der Tay Minderheit in Vietnam an.   

Vietnamesisk besøg hos ECMI: Lektion i EU-Politik og grænseregionen

ECMI chairman Jørgen Kühl får en helt særlig gave fra Vietnam. f.v. Nguyen Thi Ngoc Anh, Ngoc Anh og Jørgen Kühl

To forskere fra Vietnam informerer sig om den dansk-tyske mindretalspolitik

De to vietnamesiske akademikere Ngoc Anh og Nguyen Thi Ngoc Anh vil være i Flensborg hele juli-måned, for at deltage i et „Fellowship Programme“ som bliver støttet af EU. Målet med deres fellowship er at kvalificere sig i feltet research og politisk beslutningstagning i forbindelse med mindretal. Desuden får de mere at vide omkring EU´s politik og den dansk-tyske grænseregion. De to akademiker arbejder begge for afdelingen for internationalt samarbejde i komiteen for etniske mindretalsanliggender (the State Committee for Ethnic Minority Affairs (CEMA) of Vietnam) i Vietnam.  De specifikke målsætninger omkring deres studieophold skal bidrage til, at de får en nøgleposition i CEMA med hensyn til EU-projekter.

ECMI Chairman Jørgen Kühl deltog i et møde med de to akademikere i sin funktion som skoleleder af gymnasiet for det danske mindretal, „A.P. Møller Skolen“ i Slesvig, for at fortælle omkring mindretalsskolerne i Slesvig-Holsten. Jørgen Kühl fortalte om den historiske baggrund og udviklingen af mindretalsskolerne. Han fremhævede især, at studenter fra det danske gymnasium kan søge om studiepladser såvel i Danmark og Tyskland – ligestillet med flertalsbefolkningen. Han siger, at omkring 2/3 af studenterne vælger at søge en studieplads i Danmark. Statens uddannelsesunderstøttelse er muligvis også med til at gøre det nemmere for at vælge Danmark. Desuden fortalte han om forholdet mellem mindretals- og flertalsskoler i Slesvig-Holsten og de særlige udfordringer for lærere på danske mindretalsskoler. Dansk kultur, samfundspolitiske og sociale spørgsmål fra Danmark implementeres i undervisningen og gør de danske mindretalsskoler til mere end sprogskoler. Sender man sit barn i de danske mindretalsskoler bliver man således også medlem af det danske mindretal.

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European Center for Minority Issues (ECMI) i Flensborg er vært for Ngoc Anh und Nguyen Thi Ngoc Anh i forbindelse med deres studieophold. Observeret af Ewa Chylinski har de to akademikere et omfattende program. De har daglige møder med repræsentanter af organisationer og institutioner i den dansk-tyske grænseregion for at lære mere omkring historien, kulturen, mindretalsspørgsmål og mindretalsorganisationer. Desuden besøger de lokale medier (Flensborg Avis), universitetet i Flensborg (European University Flensburg) og Sønderborg (University of Southern Denmark), repræsentanter af mindretalsorganisationer i Flensborg (SSF), Aabenraa (BDN) og Bredstedt (Nordfriisk Institut) og overborgmesterens kontor i Flensborg. “ECMI er det ideelle sted, for at lære mere om mindretallenes rettigheder. Instituttet har et fremragende udstyr, meget viden og en stor erfaring af eksperter, som understøtter os på alle fronter og hjælper til, at vi lærer mere om EU generelt og specielt om lovgivninger, retningslinjer og mindretalsbeskyttelse. Det vil så være muligt for os, at sammenligne med igangværende sager i Vietnam“, siger Ngoc Anh.

Ngoc Anh er direktør for den internationale kooperationsafdeling og statens kommission for etniske mindretalsspørgsmål CEMA i Vietnam (Deputy Director General of International Cooperation Department, State Committee for Ethnic Minority Affairs). Hun har en signifikant erfaring med etniske mindretal i Vietnam gennem hendes arbejde for Capilano University og Hanoi Open University (HOU) – en fælles initiativ af Canadian International Development Agency. Anh fik 2009 et stipendium af det vietnamesiske undervisningsministerium for at opnå ph.d. i USA. Hun er med i mange projekter for etniske mindretal i Vietnam, som bliver støttet af Europa-Kommissionen , den asiatiske udviklingsbank og andre sponsorer.

Siden 19 år arbejder Nguyen Thi Ngoc Anh for statens kommission for etniske mindretalsspørgsmål  CEMA i Vietnam (Deputy Director General of International Cooperation Department, State Committee for Ethnic Minority Affairs). Med hendes mangeårige erfaring har hun en værdifuld viden om mindretalsspørgsmål i Vietnam med hensyn til kultur, tradition, retningslinjer, sociale og økonomiske faktorer i forskellige mindretalsgrupper, som UNDP/UNV Highland Peoples Program, regionale initiativer, for at fremme den politiske dialog, menneskerettighederne og udviklingen af rettighederne. Nguyen Thi Ngoc Anh er medlem af Tay mindretal i Vietnam.

Ausstellungseröffnung in Apenrade/Udstillingsåbning i Aabenraa 18.06.2015

Bilder aus Georgien

Die Ausstellung ”Ethnic Minorities in Georgia” von der georgischen Fotografin Natela Grigalashvili zeigt in der Deutschen Zentralbücherei Apenrade die Vielfalt des multikulturellen Georgiens mit seinen mehr als zwanzig ethnischen Minderheiten. Rund 16 Prozent der Bevölkerung gehört zu einer dieser Bevölkerungsgruppen - u.a. Armenier, Yezedi-Kurden, Osseten, Awaren, Udinen, Juden und Roma. Die Ausstellung und das Begleitbuch wurden in Zusammenarbeit mit dem European Centre for Minority lssues Caucasus und des Ausschusses für Menschenrechte und Bürger-Einbindung des georgischen Parlaments vorbereitet.

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Den Besuchern der Ausstellung soll ein Einblick in das multikulturelle Georgien gegeben werden.

Die Fotografin Natela Grigalashvili wurde 1965 in Khashuri in Georgien geboren. lhre Biographie ist geprägt von unterschiedlichen Tätigkeiten und Ausstellungen. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Arbeit als Fotografin und Raumgestalterin.

Die Foto-Ausstellung wird am Donnerstag, den 18. Juni um 19.30 Uhr mit einem Vortrag von Tamari Bulia eröffnet und kann bis zum 15. Juli im Haus Nordschleswig besichtigt werden.

Tamari Bulia stammt selbst aus Georgien und arbeitet in Flensburg am European Centre for Minority Issues (ECMI)

Ausstellung ”Ethnic Minorities in Georgia”: Deutsche Zentralbücherei Apenrade, Vestergade 30, 6200 Aabenraa

Billeder fra Georgien

Udstillingen ”Ethnic Minorities in Georgia” af den georgiske fotograf Natela  Grigalashvili viser det multikulturelle Georgien med dets væld af forskellige  befolkningsgrupper. Omkring 16 procent af Georgiens befolkning tilhører etniske mindretal. Landet huser over tyve større etniske mindretalssamfund. De udstillede værker dækker en række af dem, herunder armenere, yezedikurdere, assyrere, osseter,udi, jøder og roma. Udstillingen og den ledsagende bog er udgivet  af European Centre for Minority lssues Caucasus og det georgiske parlaments udvalg for menneskerettigheder og civil integration.

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Når ECMI bringer udstillingen til Deutsche Zentralbücherei i Aabenraa , er det i håb om at give de besøgende et inspirerende kig ind i det multikulturelle Georgien.

Natela Grigalashvili blev født i Khashuri i Georgien i 1965. Hendes biografi er rig og varieret, med mange aktiviteter, priser, udstillinger, og en vifte af forskellige arbejdserfaringer. Hun er mest kendt som fotograf og dekoratør.

Fotoserien om Georgiens etniske mindretal bliver åbnet med et foredrag af Tamari Bulia torsdag den 18. juni kl. 19.30 og bliver vist til den 15. juli.

Tamari Bulia stammer selv fra Georgien og arbejder i Flensborg ved European Centre for Minority Issues (ECMI)

Udstilling ”Ethnic Minorities in Georgia”: Deutsche Zentralbücherei Apenrade, Vestergade 30, 6200 Aabenraa

 

Kooperationstreffen mit Uni Flensburg

Foto v.l.: Hanna Vasilevich, Tamari Bulia, Oana Buta, Zora Popova, Sonja Wolf, Tove Malloy, Mindaugas Kuklys, Charlotte Gaitanides, Laura Asarite, Andreea Carstocea, Alexander Osipov, Raul Carstocea

Ideenfindung beim „Memorandum of Understanding“ 

Die Zusammenarbeit zwischen ECMI und dem Studiengang „European Studies (M.A.)“ der Europa Universität Flensburg wurde am 9. Juni 2015 im Kompagnietor weiter vertieft. Prof. Dr. Charlotte Gaitanides (European Studies) und Dr. Laura Asarite (Studiengang-Koordinatorin European Studies) trafen sich mit den Senior-Researchers und Referenten ECMIs, tauschten Ideen und Erfahrungen aus, besprachen das laufende Semester und entwickelten Zukunftspläne für die weitere Kooperation.

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Beide Seiten äußerten sich zufrieden mit der Entwicklung der Zusammenarbeit und diskutierten außerdem darüber, wie diese auch nach außen hin sichtbarer gemacht werden könnte. Im Gespräch wies Prof. Dr. Tove Malloy (ECMI Direktorin) auch auf das weltweit gut ausgebaute Netzwerk und die Expertise des ECMI hin. Ihr Angebot: Die Verbindungen zu anderen Universitäten und Wissenschaftlern können auch vom Studiengang European Studies genutzt werden. Ein weiteres Thema waren Studienaustausch-Programme und die ECMI Summer School, die zwischen dem 03. und 16. August 2015 in der Jaruplund Højskole bei Flensburg stattfindet. An der diesjährigen Summer School zum Thema „Nationale Minderheiten in Grenzregionen“ werden auch Studenten der European Studies aus Flensburg teilnehmen. 

Im kommenden Jahr feiert dieser Studiengang sein zehnjähriges Bestehen und plant, bei den Feierlichkeiten auch ECMI mit einzubinden.  

Die Kooperationsvereinbarung zwischen ECMI und der Universität Flensburg wurde im Dezember 2009 unterzeichnet.  

Samarbejdsmøde med Uni Flensburg

Foto f.v.: Hanna Vasilevich, Tamari Bulia, Oana Buta, Zora Popova, Sonja Wolf, Tove Malloy, Mindaugas Kuklys, Charlotte Gaitanides, Laura Asarite, Andreea Carstocea, Alexander Osipov, Raul Carstocea

Samarbejdsmøde med Uni Flensburg 

Idè-Udvikling ved „Memorandum of Understanding“ 

Samarbejdet mellem ECMI og studieforløbet „European Studies (M.A.)“, Europa Universität Flensburg blev den 9. juni 2015 fremmet yderlige. Prof. Dr. Charlotte Gaitanides (European Studies) og Dr. Laura Asarite (studieforløb-koordinator European Studies) mødtes med ECMI Senior-Reseachers og undervisere i Kompagnietor i Flensborg, for at udveksle ideer og erfaringer, tale om det igangværende semester og udvikle fremtidsplaner for samarbejdet.

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Begge sider er tilfredse med udviklingen af samarbejdet og diskuterede bl.a. hvordan samarbejdet kunne synliggøres endnu mere. I samtalen fortalte Prof. Dr. Tove Malloy (Direktør ECMI) også omkring ECMIs verdensomspændende netværk og kompetence. Både ECMI og European Studies har mulighed for at udnytte synergieffekter der opstår. På dagsordenen var desuden programmer for udveksling af studerende og ECMIs Summer School, der arrangeres fra den 03. til den 16. august 2015 på Jaruplund Højskole med emnet ”Nationale mindretal i grænseregioner”. I år deltager også studerende fra European Studies.

Næste år markerer Europa Universität Flensburg 10 års jubilæum af studieforløbet „European Studies (M.A.)“. Det er planlagt, at integrere samarbejdet med ECMI til markeringen.

Samarbejdsaftalen mellem ECMI og Universität Flensburg blev indgået i december 2009.

ECMI Direktorin Tove Malloy: Kopenhagen Dokument weiterhin relevant

„Diese Konferenz hat uns gezeigt, dass das Kopenhagen Dokument immer noch eine hohe Relevanz hat und in aktuellen Debatten eingesetzt werden sollte. Wir brauchen eine Neubewertung des Dokuments bezogen auf ein verändertes Europa heute“, erklärte Prof. Malloy nach der Konferenz zum 25zigsten Jubiläum des KSZE Kopenhagen Dokuments in der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein in Sankelmark bei Flensburg.

Dort hatten Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger vom 5. bis 7. Juni die Möglichkeit, sich aktiv und engagiert in die Diskussion um die Rechte von Minderheiten einzubringen. Außerdem wurde in Beispielen aufgezeigt, wie das Kopenhagen Dokument  in verschiedenen Ländern und Regionen an der Basis umgesetzt wird.

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Das Kopenhagen Dokument und das Jubiläum sind Meilensteine in der Entwicklung der Rechte der Europäischen Minderheiten und dem Schutz der Rahmenkonventionen der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) sowie nationaler Gesetzgebungen. 

Die Konferenz wurde vom Institut ECMI (European Center for Minority Issues) veranstaltet und von der Robert-Bosch-Stiftung mit gefördert.

Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie hier: 

http://www.infoecmi.eu/index.php/upcoming-conference-on-1990-csce-copenhagen-document/

 

ECMI direktør Tove Malloy: København-dokumentet har stadig stor betydning

”Denne konference har vist, at Københavns-dokumentet stadigvæk er relevant og burde bruges i aktuel sammenhæng. Vi har brug for en evaluering af dokumentet målrettet et Europa under forandring,” erklærede Prof. Malloy efter konferencen omkring 1990 København-dokumentet ved det Europæiske Akademi Slesvig-Holsten i Sankelmark.

Forskere og politiske beslutningstagere havde fra den 5. til den 7. juni muligheden for aktivt og engageret at diskutere emner omkring mindretallenes rettigheder. I eksempler blev der desuden vist, hvordan Københavns-dokumentet bliver implementeret i forskellige lande og regioner.

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København-dokumentet og jubilæet er milepæle i udviklingen af rettigheder for personer, der tilhører nationale mindretal og er en vigtig inspirationskilde for Europarådets Rammekonvention om Beskyttelse af Nationale Mindretal, såvel som for national lovgivning. 

ECMI (European Centre for Minority Issues) arrangerede konferencen som er medfinanseret af Robert Bosch Stiftung.

Yderlige informationer og hele programmet kan findes her:

http://www.infoecmi.eu/index.php/upcoming-conference-on-1990-csce-copenhagen-document/

 

 

Internationale Konferenz in der Akademie Sankelmark vom 5. bis 7. Juni

Thema: KSZE Kopenhagen Dokument 

Vor 25 Jahren, im Jahr 1990, trafen sich die Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und

Zusammenarbeit in Europa (KSZE) zum ersten Mal und verabschiedeten das Kopenhagener Dokument über die „Menschliche Dimension“ der KSZE. Aus diesem Anlass veranstaltet das Institut ECMI (European Center for Minority Issues) vom 5. bis 7. Juni eine internationale Konferenz in der Europäischen Akademie Schleswig-Holstein in Sankelmark bei Flensburg. Die Konferenz wird von der Robert-Bosch-Stiftung mit gefördert.

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Das Kopenhagener Dokument und das Jubiläum sind Meilensteine in der Entwicklung der Rechte der Europäischen Minderheiten und dem Schutz der Rahmenkonventionen der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) sowie nationaler Gesetzgebungen.  

Auf dem Programm stehen Vorträge unterschiedlicher Experten und Wissenschaftler, die das Kopenhagener Dokument in Verbindung mit Ost-West-Beziehungen und der Entwicklung der Minderheitenrechte in Europa in den vergangenen 25 Jahren bringen.

Die Konferenz ist in englischer Sprache.

Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie hier:  

http://www.infoecmi.eu/index.php/upcoming-conference-on-1990-csce-copenhagen-document/ 

Zur Konferenz haben sich rund 30 Teilnehmer aus ganz Europa angemeldet. Es wurden fünf internationale Hauptredner eingeladen.

International konference på Akademie Sankelmark fra den 5. - 7. juni 2015

Emne: CSCE København-dokumentet

For 25 år siden, i 1990 mødtes deltagerlandene til Konferencen om Sikkerhed og Samarbejde i Europa (CSCE) i København. OSCE’s arbejde med beskyttelsen af de nationale mindretal tog et vigtigt skridt fremad ved dette møde, da man her vedtog ”den menneskelige dimension” som blev fastholdt i Københavns-dokumentet. For at markere dette jubilæum arrangerer ECMI (European Centre for Minority Issues) en international konference ved det Europæiske Akademi Slesvig-Holsten i Sankelmark. Konferencen bliver medfinanseret af Robert Bosch Stiftung.

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Københavns-dokumentet og jubilæet er milepæle i udviklingen af rettigheder for personer, der tilhører nationale mindretal og er en vigtig inspirationskilde for Europarådets Rammekonvention om Beskyttelse af Nationale Mindretal, såvel som for national lovgivning.

På programmet er der foredrag fra forskellige eksperter og forskere som sætter Københavns-dokumentet i fokus i forbindelse med øst-vest-forhold og udviklingen af mindretallenes rettigheder i Europa i de sidste 25 år.

Konferencens foredrag og diskussionsrunder er på engelsk.

Yderlige informationer og hele programmet kan findes her:

http://www.infoecmi.eu/index.php/upcoming-conference-on-1990-csce-copenhagen-document/ 

Omkring 30 deltagere fra hele Europa er tilmeldt og fem internationale hovedtalere er inviteret. 

ECMI Round Table der Minderheiten 2015

Studie: Dänische Minderheit deutlich größer als bisher angenommen

Bei der diesjährigen Round Table Veranstaltung präsentierten der Doktorand Adrian Schaefer-Rolffs und Prof. Dr. Uwe Schnapp von der Universität Hamburg ihre wissenschaftliche Studie. Die Ergebnisse der ersten repräsentativen Erhebung zur dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein und Hamburg wurden von den Teilnehmern im Kompagnietor in Flensburg am 19. Mai lebhaft diskutiert.

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„Uns hat die Frage interessiert, wie groß die dänische Minderheit tatsächlich ist, denn bisher gab es keine verlässlichen Informationen über Größe und Verbreitung. Ging man bislang von rund 50.000 Angehörigen aus, zeigt unsere Studie nun, dass sich rund 104.000 Menschen der dänischen Minderheit zugehörig fühlen. Dieses Ergebnis hat uns selbst überrascht. Auch die Tatsache, dass immerhin rund 25.000 Minderheitsangehörige in Hamburg und rund 37.000 südlich der „Tönning-Rendsburg-Kiel-Linie“ leben“, erklärt Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp. Dies wirft die Frage auf, ob die Minderheitenpolitik sowohl in Deutschland als auch in Dänemark jetzt eine Änderung erfährt und die dänische Minderheit u.a. mit mehr politischem Einfluss und zusätzlichen Mitteln für Schulen und Organisationen rechnen darf.

Die Teilnehmer der dänischen, friesischen und deutschen Minderheit sowie andere Interessierte stellten einige der erreichten Ergebnisse in Frage und wiesen auf die Unsicherheiten der repräsentativen Stichproben hin. Grundsätzlich wurde darüber diskutiert, wie dänisch die Befragten seien und ob sich die Veränderung der Quantität auch auf die Qualität der Minderheitenpolitik auswirken würde. Adrian Schaefer-Rolffs machte in diesem Zusammenhang klar, dass die Fragestellung mit „Würden Sie sich selbst oder ein anderes Haushaltsmitglied als Mitglied der dänischen Minderheit in Deutschland betrachten?“ offen und eher allgemein gehalten war. Man ist in der Runde allgemein der Meinung, dass Minderheitenpolitik nicht von der Größe der Minderheit abhängig sein dürfte und die Studie wohl keinen Einfluss auf die Landespolitik hätte. Auch würde eine ähnliche Studie in Nordschleswig begrüßt werden, um Parallelen der deutschen und dänischen Minderheit noch deutlicher zu machen, denn die Größe der Minderheit in einem Land wie Dänemark hätte durchaus politische Bedeutung. Abschließend wurde erwähnt, dass die Größe einer Minderheit kaum repräsentativ messbar sei. Die gegebenen Machtverhältnisse in Schleswig-Holstein würden sich nur durch eine starke Einflussnahme Dänemarks ändern.

Vortrag: Adrian Schaefer-Rolffs, MA und Doktorand, Universität Hamburg und Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp, Universität Hamburg

Teilnehmer: Hinrich Jürgensen (BDN), Ruth Candussi (BDN), Martin Lorenzen (SSW), Swetlana Krätzschmar (Stadtpräsidentin Flensburg), Karsten B. Dressø (Jaruplund Højskole), Thede Boysen (SPD), Dr. Tove Malloy (Director ECMI), Dr. Mindaugas Kuklys (ECMI), Sonja Wolf (ECMI)

Diskussionsleiter: Prof. Dr. Martin Klatt (Institut für Grenzregionsforschung)

ECMI Rundbordsdiskussion 2015

Forskningsresultat: Dansk Mindretal betydelig større end antaget

Ved rundbordsdiskussionen med medlemmer af mindretallene i det dansk-tyske grænseland præsenterede ph.d kandidaten Adrian Schaefer-Rolffs og Prof. Dr. Uwe Schnapp fra Universität Hamburg det seneste forskningsresultat omkring størrelsen af det danske mindretal i Schleswig-Holstein og Hamburg.

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Der blev diskuteret livligt af deltagerne den 19. maj hos ECMI i Flensburg. ”Vi var interesseret i spørgsmålet, hvor stort er det danske mindretalegentligt?. Indtil nu har der ikke eksisteret pålidelige tal for mindretallets størrelse og udbredelse. Man gik ud fra at der var ca. 50.000 medlemmer i den nordlige del af Schleswig-Holstein. Nu viser vore resultater, at ca. 104.000 personer føler et tilhørsforhold til det danske mindretal. Dette resultat har overrasket os. Især kendsgerningen, at der er ca. 25.000 mindretalsmedlemmer i Hamburg og ca. 37.000 syd for ”Tönning-Rendsburg-Kiel-linjen””, forklarer Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp. Dermed opstår spørgsmål om mindretalspolitik både i Tyskland og Danmark nu burde ændres og det danske mindretal bl.a. kan regne med mere politisk indflydelse og flere midler til mindretalsskoler og –institutioner.

Deltagerne i rundbordsdiskussionen fra det danske, frisiske og tyske mindretal såvel som andre interesserede sætter spørsgmålstegn ved en del af de fremlagte tal og henviste til usikkerheder i repræsentative stikprøver.  Der blev diskuteret, hvor ”danske” de adspurgte var og om ændringer af kvantiteten også har indflydelse på kvaliteten af mindretalspolitiken. Adrian Schaefer-Rolffs forklarede i denne sammenhæng, at spørgsmålet „Er du eller et andet medlem af din hustand medlem af det danske mindretal i Tyskland?” er meget åbent og alment. Der blev  erklæret, at mindretalspolitik ikke burde være afhængig af størrelsen og dermed har de nye resultater ikke indflydelse på politiken i Schleswig-Holstein. Der blev desuden efterlyst en lignende forskning  nord for den dansk-tyske grænse, for at vise, at det tyske mindretal har endnu flere paralleler til det danske fordi størrelsen af et mindretal i et land som Danmark under alle omstændigheder har en politisk indflydelse. Til slut bliver nævnt, at størrelsen af et mindretal ikke kan måles repræsentativt. De nuværende magtforhold i Schleswig-Holstein ville kun ændre sig, hvis Danmark ville udbygge indflydelsen.

Foredrag: Adrian Schaefer-Rolffs, MA og ph.d kandidat, Universität Hamburg og Prof. Dr. Kai-Uwe Schnapp, Universität Hamburg

Deltagere: Hinrich Jürgensen (BDN), Ruth Candussi (BDN), Martin Lorenzen (SSW), Swetlana Krätzschmar (bypræsident Flensburg), Karsten B. Dressø (Jaruplund Højskole), Thede Boysen (SPD), Dr. Tove Malloy (Director ECMI), Dr. Mindaugas Kuklys (ECMI), Sonja Wolf (ECMI)

Ordstyrer: Prof. Dr. Martin Klatt (Institut for Grænseregionsforskning)

Kultur in der deutsch-dänischen Region

Der Kulturausschussvorsitzende der Region Sønderjyllland-Schleswig, Gary Funck, hielt am 7. Mai im Rahmen des folkBALTICA Festivals einen Vortrag zum Thema Kultur im deutsch-dänischen Grenzland und  über die  Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Mehr- und Minderheiten in der Region. Gleich zu Beginn hob Funck hervor, dass er das Wort „Grenzland“ vermeidet, da es sich historisch gesehen um eine Region handele, die aus alten Herzogtümern hervorgegangen sei. Außerdem ging er auf die sprachliche Entwicklung in der Region ein. Er hob hervor, dass Sønderjylland-Schleswig mit fünf gesprochenen Sprachen ziemlich einzigartig in Nordeuropa sei: Friesisch, Sønderjysk und Plattdeutsch seien schon immer hier gesprochen worden, Hochdeutsch und Reichsdänisch kamen erst spät dazu.

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Gary Funck ist Mitglied der friesischen Minderheit und setzt sich deshalb im Bereich Kultur vor allem für friesische Belange ein. In seinem Vortrag schilderte er die Anfänge der deutsch-dänischen Kulturzusammenarbeit bis hin zu einer gemeinsamen Kulturregion. Er erläuterte die Organisationsstruktur der Region Sønderjylland-Schleswig und verdeutlichte anhand von Beispielen die Aufgaben des Kulturausschusses. Bei den abgeschlossenen deutsch-dänischen Projekten Kulturbrücke und KulturDialog konnten EU/Interreg-Gelder für Mikroprojekte beantragt werden. Ein neues deutsch-dänisches Projekt unter dem Namen Kurskultur wird zurzeit vom Interreg-Ausschuss geprüft. Gary Funck erklärte den Unterschied zwischen den Interreg-Projekten und der von beiden Ländern geförderten Kulturvereinbarung sowie deren Projekte. Unter dem Namen Kulturfokus würden jedoch auch in Zukunft alle Kulturaktivitäten vermarktet, sagte er. Das folkBALTICA-Festival sei das Leuchtturmprojekt der Stadt Flensburg und wird u.a. von der Kulturvereinbarung jährlich finanziell unterstützt. Zum Abschluss seines Vortrages wies Funck darauf hin, dass die Minderheiten, die dänische, deutsche und friesische, Brückenbauer seien und das kulturelle Zusammenwachsen der Region positiv beeinflusst hätten. Für die Zukunft wünscht sich Gary Funck, dass die Sprachenvielfalt gerade in Kulturprojekten mehr gefördert wird. Um das authentisch zu demonstrieren, spielte er vor den Besuchern eine Audioaufzeichnung ab, bei der alle fünf Sprachen zu hören sind.  

Kultur i den dansk-tyske region

Kulturudvalgsformanden for Region Sønderjylland-Schleswig, Gary Funck, holdt den 7.maj i forbindelse med folkBALTICA festivalen et foredrag omkring emnet kultur i det dansk-tyske grænseland og betydningen af samarbejdet mellem fler- og mindretal i regionen. Han fremhævede fra starten, at han undgår at benytte sig af ordet grænseland, regionen er jo historisk set fremgået af gamle hertugdømmer. Desuden gik han ind på den sproglige udvikling i regionen. Sønderjylland-Schleswig er med fem sprog enestående i Nordeuropa: frisisk, sønderjysk og platt-tysk er altid blevet talt her, mens rigsdansk og tysk først kom hertil på et senere tidspunkt.

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Gary Funck er medlem af det frisiske mindretal og gør især på kulturområdet en stor indsats for det  frisiske. I foredraget fortalte han om begyndelsen af det dansk-tyske kultursamarbejde hen imod Kulturregion Sønderjylland-Schleswig. Han forklarede organisationsstrukturen i Region Sønderjylland-Schleswig og gav eksempler på hvordan kulturudvalget arbejder. Ved de allerede afsluttede dansk-tyske projekter Kulturbro og KulturDialog var det muligt at søge om EU/Interreg-midler til mikroprojekter. Et nyt dansk-tysk projekt ved navn Kurskultur bliver for tiden undersøgt af Interreg-udvalget. Gary Funck forklarede forskellen mellem Interreg-projekter, almindelige projekter og projekter støttet af den bi-nationale kulturaftale. Alle kulturaktiviteter vil dog også fremover bliver markedsført under det allerede velkendte navn: Kulturfokus, sagde han. FolkBALTICA festivalen er Flensborg by’s fyrtårnsprojekt og bliver hvert år støttet af bl.a. kulturaftalen. Til slut gik Gary Funck ind på, at det danske, tyske og frisiske mindretal fungerer som  brobyggere og har haft en positiv indfyldelse på en integreret kulturregion. For fremtiden kunne Gary Funck godt ønske sig, at den sproglige mangfoldighed, især i kulturprojekter, bliver fremmet. For en autentisk demonstration af dette ønske afspillede han en audio-fil hvor alle fem sprog kan høres.

Vortrag bei ECMI: Kultur im deutsch-dänischen Grenzland am 7. Mai um 16 Uhr

Gary Funck

Im Rahmen des folkBALTICA Festivals hält der Kulturausschussvorsitzende der Region Sønderjyllland-Schleswig, Gary Funck, einen Vortrag zum Thema Kultur im deutsch-dänischen Grenzland und  über die  Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Mehr- und Minderheiten in der Region. Gary Funck kommt aus dem Kreis Nordfriesland, wo er auch Vorsitzender des Kultur- und Bildungsausschusses ist. Er hat seine Wurzeln in der friesischen Minderheit und engagiert sich schon lange für die  grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

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Im Jahr 2008 wurde er Mitglied des Kulturausschusses Sønderjylland-Schleswig und ist seitdem ein wichtiger Brückenbauer zwischen Minderheit und Mehrheit im Ausschuss. Die Kultur nimmt im deutsch-dänischen Grenzland einen wichtigen Stellenwert ein. Seit vielen Jahren werden kleine und große Kulturprojekte und Begegnungen in der Region unterstützt. Das folkBALTICA-Festival ist eines dieser Projekte. Im April 2013 wurde die grenzüberschreitende Kulturregion Sønderjylland-Schleswig offiziell gegründet. Sie stärkt das kulturelle Zusammenwachsen der Region und fördert u.a. die Leuchtturmprojekte der verschiedenen Partner. Das folkBALTICA-Festival ist das Leuchtturmprojekt der Stadt Flensburg und strahlt über die Grenzen der Region hinaus. Gary Funck erzählt in seinem Vortrag über die Anfänge der Kulturregion, ihre Einzigartigkeit, auch im europäischen Zusammenhang, und die Zukunftsaussichten dieses Erfolgsmodells.

Donnerstag, den 7. Mai um 16 Uhr, ECMI, Kompagnietor, Flensburg

Foredrag hos ECMI: Kultur i det dansk-tyske grænseland den 7. maj kl. 16

Gary Funck

I forbindelse med folkBALTICA festivalen holder kulturudvalgsformand af Region Sønderjylland-Schleswig Gary Funck et foredrag omkring emnet kultur i det dansk-tyske grænseland og betydningen af samarbejdet mellem fler- og mindretal i regionen. Gary Funck kommer fra Kreis Nordfriesland, hvor han er formand for Kultur- und Bildungsausschuss. Med rødder i det frisiske mindretal har Gary Funck længe engageret sig i det grænseoverskridende samarbejde i Region Sønderjylland-Schleswig.

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Han blev medlem af Kulturudvalg Sønderjylland-Schleswig i 2008 og har siden været en vigtig brobygger mellem mindretal og flertal i udvalget. Kulturen har en central betydning i det dansk-tyske grænseland. I mange år blev der støttet mange små og store kulturprojekter i regionen. folkBALTICA festivalen er en af disse projekter. I april 2013 blev den grænseoverskridende Kulturregion Sønderjylland-Schleswig grundlagt. Kulturregionen er med til at styrke regionen og støtter bl.a. fyrtårnsprojekter af de forskellige partnerne. folkBALTICA er fyrtårnsprojektet af byen Flensburg og med til at synliggøre kulturen på tværs af grænser. Gary Funck fortæller om grundlæggelsen af Kulturregionen, det helt særlige model også i europiæsk sammenhæng og fremtidsplaner af successamarbejdet.

Torsdag, den 7. maj kl. 16, ECMI, Kompagnietor, Flensburg

220 Schüler beleuchten die deutsch-dänischen Erklärungen

Hanna Vasilevich hält ihren Vortrag vor 220 Schülern aus Dänemark und Südschleswig.

Im Rahmen des 60jährigen Jubiläums der Bonn-Kopenhagener Erklärungen arrangieren das Bussiness College Syd in Sønderborg und die A.P. Møller Skolen in Schleswig eine zweitägige Veranstaltung am 21. und 22. April. Es nehmen rund 260 Schüler zwischen 17 und 19 Jahren teil.

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Das Programm begann in Sønderborg mit einer Einführung in das Thema und einem Besuch des Sonderburger Schlosses. Am Nachmittag wurde das Programm in Flensborg Hus fortgesetzt. Der SSF Generalsekretär Jens A. Christiansen berichtete über die Erklärungen aus Sicht der Dänischen Minderheit. Danach wurde die Minderheitenpolitik mit Dieter Küssner von FUEV und ECMI in einen europäischen Zusammenhang gebracht. Die ECMI Expertin Hanna Vasilevich erklärte was Minderheiten per Definition sind und gab einen Überblick über die verschiedenen Minderheiten in Europa. Hanna ging auch auf die besondere Situation in der Ukraine ein, zeigte Zahlen und Fakten zu den Minderheiten des Landes und wo sie leben. Darüberhinaus klärte sie über die vielen Herausforderungen der Ukraine auf. Nach den Vorträgen begaben sich die Schüler zur Jugendherberge in Borgwedel, wo sie an verschiedenen Workshops teilnahmen u.a. sollen sie Kurzfilme zum Thema Bonn-Kopenhagen und Minderheiten aus ihrer ganz eigenen Sicht produzieren. Am 22. April endet die Veranstaltung in Schleswig an der A.P. Møller Skolen. Die besten Filme werden dort prämiert. Teilnehmen und sprechen werden dort u.a. die Minderheitenbeauftragte Renate Schnack und der dänische Generalkonsul Henrik Becker–Christensen.

220 elever sætter spot på dansk-tyske erklæringer

Hanna Vasilevich holder foredrag for 220 elever fra Danmark og Sydslesvig

I anledning af 60 års-jubilæet for fremsættelsen af København-Bonn-Erklæringerne gennemfører Bussiness College Syd i Sønderborg og A.P. Møller Skolen i Slesvig et 2-dages arrangement den 21. og 22. april. Der deltager ialt omkring 260 gymnasieelever mellem 17 og 19 år.

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Programmet startede i Sønderborg med en introduktion i emnet og et besøg på Sønderborg Slot. Om eftermiddagen fortsatte programmet på Flensborg Hus. SSFs generalsekretær Jens A. Christiansen fortalte om Erklæringerne set med det danske mindretals øjne. Derefter satte Dieter Küssner fra FUEN mindretalspolitikken i et større mindretalspolitisk perspektiv og ECMI eksperten Hanna Vasilevich fortalte om,  hvad der udgør et mindretal er og gav et overblik over de forskellige mindretal i Europa. Hanna gik også ind på den særlige situation i Ukraine, viste tal og fakta omkring landets mindretal og hvor disse lever. Derudover forklarede hun eleverne de mange udfordringer et land som Ukraine har.  Eleverne har efter de forskellige indslag til opgave at producere små lommefilm omkring mindretal og København-Bonn-Erklæringerne set fra deres synsvinkel. De overnatter samlet på Jugendherberget i Borgwedel. Den 22. april slutter arrangementet i Slesvig på A.P. Møller Skolen, hvor de bedste film bliver belønnet med præmier. I den forbindelse deltager og taler bl.a. Slesvig-Holstens mindretalskommitterede Renate Schnack og den danske Generalkonsul Henrik Becker-Christensen.

Delegation aus dem Kosovo besucht ECMI

Priit Järve, Mindaugas Kuklys, Nuhi Osmani, Devolle Topciu Hadri, Zora Popova, Andreea Carstocea und Mihailo Prlincevic

Europäische Kommission macht den Studienbesuch möglich

Der Studienbesuch zwischen dem 23. und 25. März in Flensburg und Kiel ist in Kooperation mit der Europäischen Kommission und ECMI entstanden. Die Senior-Researcher des Instituts, Dr. Zora Popova, Dr. Andreea Carstocea und Dr. Mindaugas Kuklys, tragen Forschungsergebnisse aus ihren Fachbereichen vor, und Sonja Wolf berichtet über die Situation der Minderheiten hier in der Region.

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Außerdem wird der ECMI-Experte Dr. Priit Järve über die Minderheiten-Politik Estlands berichten. Ziel des Besuchs ist u.a. die Vermittlung von Wissen über die Rechte von Minderheiten in Europa und Lösungsansätze für ihre Implementierung. Zur Delegation aus dem Kosovo gehören: Mihailo Prlincevic (Acting Secretary-General of the MCR), Devolle Topciu Hadri (Head of the Division for Unfavourable Communities of the MCR) und Nuhi Osmani (Director of the Legal Office of the MCR). “Wir haben lange auf die Möglichkeit gewartet, das ECMI zu besuchen und freuen uns, dass es jetzt geklappt hat. Die Forschungsergebnisse und Vorträge, die wir hier präsentiert bekommen, nehmen wir mit in den Kosovo. Wir werden versuchen, diese bei uns zu verwenden und auch in andere Institutionen weiterzutragen, die sich mit der Minderheiten-Thematik beschäftigen. Außerdem bekommen wir die Möglichkeit eines Erfahrungs- und Wissensaustausches, wenn wir erfahren, wie andere Länder ihre Minderheitenpolitik machen“,  erklärt Nuhi Osmani und Devolle Topciu Hadri ergänzt: „Besonders interessant für mich war heute die Situation der Roma in Rumänien. Wir haben ja ähnliche Problemstellungen, die wir auch auf gesetzlicher Ebene lösen müssen.“

Auf dem dreitägigen Programm stehen außerdem Treffen mit der Flensburger Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar, dem dänischen Konsul Dr. Henrik Becker-Christensen und dem FUEV-Präsidenten Hans Heinrich Hansen. „Diese Treffen tragen dazu bei, einen Austausch darüber zu führen, wie die Rechte der Minderheiten weiter geschützt werden können und wie eine institutionelle Zusammenarbeit aussehen könnte. Außerdem werden wir auf unserer Studienreise auch auf Lücken in unseren Gesetzen für Minderheitenrechte aufmerksam“, meint Nuhi Osmani. Zum Abschluss des Besuchs wird die Delegation in Kiel von u.a. der Minderheitenbeauftragten des Landes Schleswig-Holstein, Renate Schnack,  empfangen. 

Info: Die Delegierten aus dem Kosovo arbeiten für das Ministerium „Community and Return“ (Minderheiten und Rückkehrer). Weitere Informationen auf Englisch: http://www.mkk-ks.org/?page=2,1

Die Europäische Kommission ermöglicht diese Form der Studienbesuche und unterstützt mit dem Programm  TAIEX „Technical Assistance and Information Exchange Instrument“ („Informationsaustausch und technische Unterstützung“) Länder im Hinblick auf die Angleichung, Um- und Durchsetzung der EU-Gesetzgebung. Weitere Informationen auf Deutsch: http://ec.europa.eu/enlargement/taiex/what-is-taiex/index_de.htm

Delegation fra Kosovo på besøg hos ECMI

Priit Järve, Mindaugas Kuklys, Nuhi Osmani, Devolle Topciu Hadri, Zora Popova, Andreea Carstocea og Mihailo Prlincevic (f.v.)

Europæisk Kommission muliggør studiebesøg

Studiebesøget fra Kosovo finder sted fra den 23. til den 25. marts i Flensburg og Kiel og bliver gennemført i kooperation med den Europæiske Kommission og ECMI. Instituttets senior-forskere Dr. Zora Popova, Dr. Andreea Carstocea og Dr. Mindaugas Kuklys præsenterer deres respektive forskningsresultater.

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Derudover fortæller ECMI-eksperten Dr. Priit Järve om Estlands mindretalspolitik. Målet med besøget er at formidle viden omkring mindretalsrettigheder i Europa og mulighederne for at implementere disse. Delegationen fra Kosovo består af: Mihailo Prlincevic (Acting Secretary-General of the MCR), Devolle Topciu Hadri (Head of the Division for Unfavourable Communities of the MCR) og Nuhi Osmani (Director of the Legal Office of the MCR). “Vi har længe ventet på at få muligheden for at besøge ECMI og er meget glade over at det nu er lykkedes. Forskningsresultaterne og foredragene tager vi med os tilbage til Kosovo, hvor vi vil prøve at omsætte dem i vores arbejde og også dele denne nye viden med andre institutioner, der beskæftiger sig med mindretalsemner. Desuden får vi muligheden for at udveksle erfaringer og viden, når vi hører om, hvordan andre lande laver mindretalspolitik“,  siger Nuhi Osmani og Devolle Topciu Hadri supplerer: „Det var især interessant for mig at høre om romaernes situation i Rumænien. Vi har jo lignende problemer hos os, som vi skal forsøge at løse i henhold til lovgivningen.”  

Der er også planlagt besøg hos Flensborgs bypræsident Swetlana Krätzschmar, den Danske Generalkonsul Dr. Henrik Becker-Christensen og FUEN Præsidenten Hans Heinrich Hansen. „Disse møder bidrager til en udveksling om, hvordan mindretalsrettighederne kan beskyttes endnu mere og hvordan et samarbejde, også på institutionel basis, kan se ud. Og så bliver vi også gjort opmærksomme på evt. huller i vores mindretalslovgivning”, mener Nuhi Osmani. Sidste punkt på programmet er et besøg hos bl.a. Renate Schnack – Slesvig-Holstens mindretalskommitterede. 

 

Fakta: De delegerede fra Kosovo arbejder for ministeriet ”Community and Return”. Yderlige informationer på engelsk: http://www.mkk-ks.org/?page=2,1

Den Europæiske Kommission muliggør denne form for studiebesøg og understøtter med programmet TAIEX „Technical Assistance and Information Exchange Instrument“ („ informationsudveksling og teknisk understøttelse) lande med henblik på tilpasning, gennemførelse og realisering af EU-lovgivning. Yderlige informationer på tysk: http://ec.europa.eu/enlargement/taiex/what-is-taiex/index_de.htm

folkBALTICAs Pressekonferenz bei ECMI

Rune Tonsgaard Sørensen und Harald Haugaard spielen auf der PK.

Mit Live-Musik von Harald Haugaard und Rune Tonsgaard Sørensen

Auch in diesem Jahr fand die folkBALTICAs Pressekonferenz wieder bei ECMI statt. Am Dienstag, den 17. März, 11 Uhr, wurde das diesjährige Festivalprogramm vor Pressevertretern und Partnern präsentiert.

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Der dänische Musiker und Komponist Harald Haugaard, künstlerischer Leiter des Festivals, berichtete darüber, wie seinen Ideen zu folkBALTICA 2015 und dem „Nordsee-Ostsee-Motto“ entstand: „Beim Jubiläumsfestival im vergangenen Jahr haben wir uns auf der Bernsteinstraße durch Europa bewegt. In diesem Jahr trifft Nordsee auf Ostsee. Es werden phantastische Musiker aus u.a. Schottland, den Shetlandinseln und Norwegen auftreten und auf Litauer und Finnen stoßen. Eine interessante und vielseitige musikalische Mischung wird zwischen dem 6. und 10. Mai hier im deutsch-dänischen Grenzland zu hören sein.“ Eine Premiere hat auch der Hauskünstler. Rune Tonsgaard Sørensen, der dänische Musiker und Komponist mit färöischen Wurzeln, spielte bei der PK gemeinsam mit Harald Haugaard an der Geige live auf. Außerdem stellte sich die neue Geschäftsführerin des Festivals, Juliana Maria Thun, vor. Im Rahmen von folkBALTICA findet am 7. Mai um 16 Uhr bei ECMI ein Vortrag zum Thema „Kultur im deutsch-dänischen Grenzland“ statt. Der Friese Gary Funck referiert über das kulturelle Miteinander und die Herausforderungen der Minder- und Mehrheiten in der deutsch-dänischen Region.    

Info: Das 11. folkBALTICA Festival findet zwischen dem 6. und 10. Mai 2015 in der deutsch-dänischen Region statt. Auf dem Programm stehen insgesamt 30 Konzerte und Veranstaltungen an 27 unterschiedlichen Veranstaltungsorten in West und Ost, Nord und Süd. Das gesamte Programm und weitere Informationen auf www.folkbaltica.de oder www.facebook.com/folkBALTICA  

folkBALTICAs pressemøde hos ECMI

Rune Tonsgaard Sørensen og Harald Haugaard (f.v.) spiller på pressemødet.

Harald Haugaard og Rune Tonsgaard Sørensen spillede sammen på violin

Også i år var ECMI igen vært for folkBALTICAs pressemøde. Tirsdag d. 17. marts kl. 11 blev pressen og partnere præsenteret for årets festivalprogram.

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Den danske musiker og komponist Harald Haugaard som kunstnerisk leder af folkBALTICA fortalte omkring ideerne til folkBALTICA 2015 og ”Vesterhav-Østersø-mottoet”: ”Ved vores jubilæumsfestival sidste år lavede vi en rejse på Ravvejen gennem Europa. I år mødes Vesterhavet og Østersøen. Der optræder fantastiske musikere fra bl.a. Skotland, Shetlandøerne og Norge. De mødes så med dem fra Litauen og Finland. Man kan se frem til en spændende og alsidig musikalsk blanding fra d. 6. til den 10. maj her i det dansk-tyske grænseland.” Premiere har også huskunstneren Rune Tonsgaard Sørensen, den danske komponist og musiker med færøske rødder spillede på pressemødet sammen med Harald Haugaard på violin og viste sin kunnen. Derudover blev festivallens nye forretningsfører Juliana Maria Thun præsenteret. Den 7. maj kl. 16 finder i forbindelse med folkBALTICA et foredrag med emnet ”Kultur i det danske-tyske grænseland” sted hos ECMI i Flensborg. Friseren Gary Funck fortæller omkring det kulturelle fællesskab og udfordringer fra mindre- og flertal i den dansk-tyske region.   

Fakta: Den 11. folkBALTICA festival finder sted i den dansk-tyske region fra d. 6. til 10. maj 2015. På programmet står ialt 30 koncerter og arrangementer på 27 forskellige spillesteder i vest og øst, nord og syd. Hele programmet og yderlig information: www.folkbaltica.de eller www.facebook.com/folkBALTICA

Bonn-Kopenhagener Erklärungen ein guter Impuls auch für andere Länder?

Veröffentlicht in 'Der Nordschleswiger' am 21.03.2015

In den Jahren nach dem Aufbruch in Osteuropa wurde diese Frage oft gestellt. Und in 2014, als Europa wieder daran erinnert wurde, dass nationale Minderheiten nicht zu den geschützten Völkern gehören, haben sich viele gefragt: können die Bonn-Kopenhagen Erklärungen auch außerhalb des Grenzlandes angewandt werden? Im 60. Jubiläumsjahr der Verifizierung der Erklärungen ist es möglicherweise höchste Zeit zu versuchen, diese Frage zu beantworten.

Ohne Zweifel sind die Erklärungen sehr speziell in ihrer Art und ein Abbild ihrer Zeit. Als sie 1955 verifiziert wurden, waren die Minderheitenabkommen des Völkerbundes schon längst von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und den Menschenrechtskonventionen des Europarates abgelöst worden. Keine dieser Vereinbarungen bot einen Schutz für nationale Minderheiten. Die UN-Erklärung erwähnte noch nicht einmal Minderheiten im Allgemeinen. Außerdem boten sie weder Rahmenkonvention noch Sprachencharta. Aus diesem Grund waren die weitreichenden Rechte der Bonn-Kopenhagener Erklärungen insoweit ein Beispiel für eine ganz neue Denkweise.

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Die Erklärungen weisen, wie allgemein bekannt, nicht nur auf die fundamentalen zivil-politischen und kulturellen Rechte der Minderheiten hin, sondern auch auf eine finanzielle Gleichstellung. Und obwohl sie nicht juristisch bindend sind, wurden sie von den damaligen Regierungschefs verhandelt und unterzeichnet. Sie beinhalten Absichtserklärungen mit eindeutigem Absender und Empfänger, gleichzeitig beinhalten sie auch das Element der Gegenseitigkeit. Diese Eindeutigkeit gibt den Erklärungen eine ganz besondere Stärke und unterscheidet sie von anderen internationalen Vereinbarungen auf diesem Gebiet. Sie senden ein eindeutiges Signal.

 

Nicht ohne Grund nahmen die Erklärungen einen wichtigen Platz in dem so genannten „Schleswigschen Modell” ein. Hier im Grenzland herrscht kein Zweifel an der weiteren Relevanz der Erklärungen. Nicht nur bei Jubiläen werden die Erklärungen hervorgeholt. Sie liegen ganz oben auf dem Stapel der Dokumente, auf die man sich bezieht, wenn die Belange der Minderheiten diskutiert werden.

 

Der Aufbruch im Osten führte zu vielen nationalen Minderheitskonflikten – einzelne entwickelten sich leider zu so genannten eingefrorenen Konflikten. So war es ganz selbstverständlich zu fragen, ob die Bonn-Kopenhagener Erklärungen quasi in andere Länder, die an deutsch-dänische Verhältnisse erinnerten, „exportiert” werden könnten. Es wurde jedoch schnell klar, dass das zu optimistisch gedacht war. Jede Situation ist einzigartig und es gibt nicht eine Lösung für alle. Hierbei sind sich die meisten Experten einig. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Bonn-Kopenhagener Erklärungen und das Konzept, das dahinter steht, nicht auch in gewissen Krisensituationen angewandt werden könnten.  

 

Unterdessen wurde man auf internationaler Ebene durch Organisationen wie dem Europarat und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa pro-aktiv im Hinblick auf einen besseren Schutz der nationalen Minderheiten in Europa. Die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen und das Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten wurden in diesem Zuge in den 1990’er Jahren verifiziert. Außerdem etablierte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) den Posten des Hohen Kommissars für nationale Minderheiten (HKNM). Als Bedingungen für einen Beitritt zur EU hat 1993 der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs in Kopenhagen die sogenannten „Kopenhagener Kriterien" formuliert, die alle Staaten erfüllen müssen, wenn sie der EU beitreten wollen. Die Kriterien beinhalten u.a. harte Bedingungen zum Schutz nationaler Minderheiten.

 

Darüber hinaus setzten sich diese Organisationen auch dafür ein, dass neue Demokratien bilaterale und juristisch bindende Vereinbarungen in Bezug auf den Schutz von nationalen Minderheiten mit ihren Nachbarländern trafen – die sogenannten guten Nachbarschafts-Vereinbarungen. Dies wurde tatsächlich zu einem Kriterium, wenn man diesen Organisationen beitreten wollte. Diese Absprachen sollten durch gemischte Kommissionen umgesetzt werden. Was den Inhalt angeht, ähneln sie den Bonn-Kopenhagener Erklärungen. Doch leider wurden diese Vereinbarungen oftmals ohne das Mitwirken der Minderheiten abgeschlossen. Deutschland hat zum Beispiel solche Vereinbarungen mit Polen, der Tschechei, der Slowakei, Ungarn und Rumänien getroffen. Auch Ungarn und Serbien haben eine Reihe von bilateralen Abkommen mit ihren Nachbarländern getroffen. Es herrscht also kein Mangel an Abkommen und der Druck auf diese Länder war enorm.

 

Als man das 21. Jahrhundert erreichte, meinten viele in den neuen Demokratien, dass man seinen Verpflichtungen nachgekommen war, sowohl auf internationaler Ebene als auch im Hinblick auf die nationalen Minderheiten Europas. Und da der Druck,  ausgehend von der Europäischen Union, abebbte, sobald die neuen Demokratien Mitglieder wurden, gab es einfach gar kein Interesse oder keine Motivation, neue Dokumente zum Schutz von nationalen Minderheiten zu unterzeichnen.

 

Seitdem hat sich das Barometer nur wenig bewegt. Die multilateralen Vereinbarungen  wie z.B. das Rahmenabkommen wurden übernommen und werden als Entschuldigung dafür benutzt, nicht noch mehr tun zu müssen. Regierungen kommen und gehen und der Schutz von Minderheiten ist mehr zur Routine als Herausforderung geworden. Viele der guten Nachbarschaftsvereinbarungen funktionieren auch nicht besonders gut. Die Zeit zwischen den Kommissionstreffen wird länger und länger, wenn sie überhaupt

stattfinden.

 

Das bedeutet jedoch nicht, dass die generelle Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg zum Stillstand gekommen ist. Ganz im Gegenteil. Die Madrid-Konventionen des Europarates zur Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, hat seit 1980 bewirkt, dass sich fast alle Grenzregionen Europas zu sogenannten Euro-Regionen formiert haben. Und das Subsidiaritäts-Prinzip, also das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Konzept, der EU hat seit 1992 zum Ziel gehabt, die Demokratie auf regionaler und lokaler Ebene zu fördern. Auch die Strukturprogramme der EU wie Interreg haben dazu beigetragen, die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg zu fördern. Im Gegensatz zu juristisch-bilateralen Nachbarschaftsvereinbarungen sind diese Aktivitäten dadurch gekennzeichnet, dass sie informell und bürgernah sind und auf lokale Initiativen aufbauen. Sie beschäftigen sich natürlich nicht ausschließlich mit Minderheitenfragen, doch bei vielen Regionen stehen die Belange der Minderheiten regelmässig auf der Tagesordnung. Gerade in diesen Regionen könnten Erklärungen, die auf das Bonn-Kopenhagen-Konzept bauen, ins Spiel kommen.

 

Wie sieht beispielsweise das Verhältnis zwischen Polen und Litauen aus? Eine Nachbarschaftsvereinbarung wurde 1994 unterzeichnet und seit 1997 wurden auf höchster Ebene einige Foren für eine verstärkte Zusammenarbeit etabliert. Darüberhinaus gab es zwischen 2007 und 2013 eine EU-Zusammenarbeit über die Grenze hinweg. Nichts desto trotz geriet der grenzüberschreitende Schutz von Minderheiten 2008 ins Stocken.  Auch vier Jahre später, 2012, konnten sich die Delegationen der beiden Länder beim Thema Rahmenabkommen und Verifizierung von eigenen Resolutionen nicht einigen. Diese müssen nämlich einstimmig erfolgen. Erst nach der Vermittlung u.a. durch den Hohen Kommissar für Minderheiten kam Bewegung in die Sache und die beiden Länder konnten den vorgelegten Resolutionen zustimmen. Wenn es so etwas wie die Vilnius-Warschau Erklärungen gegeben hätte, dann wäre das möglicherweise nicht passiert. 

 

Erklärungen wie die Bonn-Kopenhagener können selbstverständlich nicht international bindende Abkommen ersetzen. Doch sie sind eine Art Garantie mit einem spezifischen Absender und spezifischen Empfänger. Und genau das bewirkt, dass sie schwerer missachtet werden können, wenn es zu Spannungen auf lokaler Ebene kommt. So könnte man es sich leicht vorstellen, dass solche Garantien unheilvollen Situationen  die Schärfe nehmen und gleichzeitig die Grundlage für eine bessere zukünftige Zusammenarbeit bilden.

Tove H. Malloy

Direktorin, ECMI

 

Übersetzung: Angela Jensen

 

Kan København-Bonn Erklæringerne inspirere uden for Grænselandet?

I årene efter opbruddet i Østeuropa blev spørgsmålet rejst flere gange. Og igen i 2014, hvor Europa atter blev mindet om at nationale mindretal ikke hører til blandt de fredede folkefærd, har mange spurgt sig selv: kan København-Bonn Erklæringerne bruges til noget uden for Grænselandet? I 60-året for Erklæringernes vedtagelse er det måske på høje tid at prøve at besvare spørgsmålet.

Der er ingen tvivl om, at Erklæringerne er helt specielle for sin art og tid. I 1955, da de blev vedtaget, var Folkeforbundets mindretalsaftaler for længst afløst af de FNs Menneskerettighedserklæring og Europarådets Menneskerettighedskonvention. Ingen af disse beskyttede nationale mindretal, og FNs erklæring nævnte end ikke mindretal. Og der var ingen Rammekonvention eller Sprogpagt. Så de vidtgående rettigheder medtaget i København-Bonn Erklæringerne var i den grad nytænkning. 

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Erklæringerne henviser som bekendt ikke kun til nationale mindretals fundamentale civil-politiske og kulturelle rettigheder, men også til økonomisk ligestilling. Og selvom de ikke er juridisk bindende, så blev de forhandlet på plads og underskrevet af de daværende regeringsoverhoveder. Så der er tale om hensigtserklæringer med klar afsender og modtager, ligesom der blev lagt op til gensidighed. Det i sig selv giver dem en særegen styrke, der skiller dem ud fra de internationale aftaler på området. De sender et klart signal.

Det var ikke uden grund, at Erklæringerne kom til at indtage en vigtig plads i den såkaldte ”slesvigske model”. Her i Grænselandet er der heller ikke tvivl om Erklæringernes fortsatte relevans. Det er ikke kun på de runde fødselsdage, at Erklæringerne bliver fundet frem. De ligger altid øverst i bunken af dokumenter, der refereres til når mindretalssager diskuteres.  

Da opbruddet i Øst resulterede i flere nationale mindretalskonflikter – enkelte som desværre udviklede sig til de såkaldte dybfrosne konflikter – var det helt naturligt at spørge, om man måske kunne ”eksportere” København-Bonn Erklæringerne til de lande, hvor problemerne mindede lidt om de dansk-tyske forhold. Det stod dog hurtig klart, at det nok var for optimistisk. Hver situation er unik, og der findes ikke én størrelse der passer alle. Heri er de fleste eksperter enige. Det betød dog ikke, at man helt legitimt kunne spørge om konceptet, som København-Bonn Erklæringerne er bygget på, kunne anvendes i visse krisesituationer.

Imidlertid skete der det, at det internationale samfund via organisationer som Europarådet og Organisationen for Sikkerhed og Samarbejde i Europa blev pro-aktive i sagen om at øge beskyttelsen af nationale mindretal i Europa. Europarådets Sprogpagt og Rammekonvention blev blandt andet til i 1990erne med dette sigte. Og Organisationen for Sikkerhed og Samarbejde etablerede posten som Højkommissær vedrørende nationale mindretal. EU vedtog de såkaldte Københavnerkriterier – betingelser som de nye medlemslande skulle opfylde. Kriterierne indeholdt blandt andet hårde betingelser for beskyttelse af nationale mindretal.

Derudover pressede disse organisationer også på for, at de nye demokratier skulle indgå bilaterale, juridisk bindende aftaler med deres naboer vedrørende beskyttelse af nationale mindretal – de såkaldte god-naboskabsaftaler. Det blev faktisk et kriterium for at kunne blive medlem af organisationerne. Disse aftaler skulle implementeres gennem blandede kommissioner. Indholdsmæssigt ligger de tæt op ad København-Bonn Erklæringerne. Men desværre blev aftalerne oftest skrevet uden medvirken af mindretal. Tyskland har for eksempel indgået sådanne aftaler med Polen, Tjekkiet, Slovakiet, Ungarn og Rumænien. Men også Ungarn og Serbien har indgået en række bilaterale aftaler med nabolande. Der var således ikke mangel på aftaler, og presset var stort på disse lande.

Da man nåede til det 21. århundrede mente mange i de nye demokratier, at man havde opfyldt sine forpligtelser over for både det internationale samfund og Europas nationale mindretal. Og eftersom presset fra EU ebbede ud så snart de nye demokratier blev medlemmer, så var der simpelthen ikke interesse eller motivation for at vedtage nye dokumenter til beskyttelse af nationale mindretal.  

Og siden har barometeret flyttet sig meget lidt. De multilaterale aftaler, såsom Rammekonventionen, har taget over, og de bruges som undskyldning for ikke at gøre mere. Regeringer kommer og går, og mindretalsbeskyttelse er blevet en rutine man lever med, men ikke udfordrer. Mange af de gode naboskabsaftaler fungerer heller ikke så godt. Der bliver længere og længere mellem kommissionsmøderne, hvis de overhovedet finder sted.  

Det betyder dog ikke, at det generelle samarbejdet over grænserne er gået i stå. Tværtimod. Europarådets Madrid-konvention til fremme af grænseoverskridende samarbejde har siden 1980 bevirket, at så at sige næsten alle Europas grænseregioner har organiseret såkaldte Euro-regioner. Og EUs subsidiaritetsprincip har siden 1992 haft til formål at fremme demokrati på det regionale og lokale niveau, ligesom EUs strukturprogrammer, såsom Interreg, har fremmet samarbejdet over grænserne. Til forskel fra juridiske bilaterale naboskabsaftaler, kendetegnes disse aktiviteter ved at de er mindre formelle og bygger på græsrodsbevægelse og lokale initiativer. De omhandler naturligvis ikke udelukkende mindretalsspørgsmål, men i mange regioner er det dog et stort dagsordenspunkt. Man kunne måske forestille sig, at erklæringer baseret på København-Bonn-konceptet kunne komme i spil netop i nogle af disse regioner.

Tag for eksempel forholdet mellem Polen og Litauen. En naboskabsaftale blev underskrevet i 1994, og siden 1997 har der på højeste niveau eksisteret flere samarbejdsfora. Derudover har der i perioden 2007-13 været EU-samarbejde hen over grænsen. Ikke desto mindre gik samarbejdet om mindretalsbeskyttelse i hårdknude i 2008 og helt frem til 2012, hvor de to landes delegationer til Europarådets Rammekonvention stødte sammen igen og igen i forbindelse med vedtagelse af landeresolutioner. Disse skal nemlig vedtages enstemmigt. Det var først efter mægling af blandt andet OSCEs Højkommissær, at de to landes delegationer kunne godkende de forelagte resolutioner. Hvis der havde været et sæt Vilnius-Warszawa Erklæringer, så ville dette måske ikke være sket.    

Erklæringer som København-Bonn Erklæringerne kan naturligvis ikke erstatte internationalt bindende aftaler. Men de er en slags garantiordning med specifik afsender og specifik modtager. Og netop det bevirker, at de er svære at negligere når der opstår spændinger på lokalt plan. Så man kunne nemt forestille sig, at sådanne garantiordninger kunne tage brodden ud af anløbne situationer og samtidig danne grundlag for bedre samarbejde i fremtiden.

Antrittsbesuch

Jørgen Kühl, Renate Schnack und Thomas Losse-Müller (v.l.)

Chef der Staatskanzlei, Thomas Losse-Müller, besucht ECMI

Thomas Losse-Müller machte sich heute ein Bild vom Institut ECMI, von den Aufgaben der Forscher und Mitarbeiter sowie der Rolle des Instituts bei Minderheitenfragen - auch überregional. Bei dem Antrittsbesuch waren auch die Minderheitenbeauftrage Renate Schnack und Linda Pieper aus der Staatskanzlei dabei.

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Der ECMI-Vorsitzende Jørgen Kühl gab einen Einblick in die Entstehung des Instituts und erklärte die Abgrenzung zum dänischen Grenzforschungsinstitut, das sich hauptsächlich mit der deutsch-dänischen Grenzregion befasst. „Bei der Gründung 1996 wurde deutlich, dass ECMI sich mit Minderheitenfragen außerhalb der direkten deutsch-dänischen Grenzregion beschäftigten und angewandte Forschung betreiben sollte“, so Jørgen Kühl, der weiter sagte: „ECMI nutzt den Extrakt der funktionierenden Minderheitenpolitik der deutsch-dänischen Region, lässt ihn in die Forschung mit einfließen und stellt das Erfolgsmodell auch anderen Regionen vor. Gerade bei Krisen wie in der Ukraine und auf der Krim ist die Expertise von ECMI gefragt.“

Thomas Losse-Müller ist insbesondere an Best-Practice-Beispielen und der Vermittlung der Minderheitenpolitik interessiert. Im Gespräch ging es um die Schulpolitik der deutschen und dänischen Minderheit, das 60jährige Jubiläum der Bonn-Kopenhagen-Erklärung und um die geschichtlichen Besonderheiten der deutsch-dänischen Grenzregion. Außerdem wurden die Möglichkeiten erörtert, ECMI und die Minderheitenpolitik auch überregional und in der Öffentlichkeit noch besser zu vermitteln. Losse-Müller stellte die Frage, ob man noch mehr tun könne? Je mehr man auch nach außen gerichtet zeige, wie Minderheiten zu einer Vielfalt beitragen und eine Gesellschaft bereichern, desto reicher sei man kulturell gesehen und das würde letztendlich auch zu einer wirtschaftlichen Besserstellung führen.  

Info: Der Chef der Staatskanzlei (kurz: CdS) leitet die Behörde des Ministerpräsidenten. Seit dem 26. September 2014 hat Thomas Losse-Müller dieses Amt inne. Er führt eine Behörde mit ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Hier werden vor allem die politischen Schwerpunkte der Landesregierung geplant und koordiniert.

http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Organisation/Organisation_node.html

Renate Schnack ist die Minderheitenbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein. Sie berät die Landesregierung in Fragen der dänischen Minderheit im Landesteil Schleswig, der deutschen Minderheit im dänischen Nordschleswig, der schleswig-holsteinischen Friesen und der im Land lebenden deutschen Sinti und Roma. Sie wirkt als Mittlerin und trägt so zu einem friedlichen Miteinander bei.

http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Schwerpunkte/Minderheitenpolitik/AmtMinderheitenbeauftragte/amtMinderheitenbeauftragte_node.html

 

Tiltrædelsesbesøg

Jørgen Kühl, Renate Schnack og Thomas Losse-Müller (f.v.)

Chef for statskancelliet i Kiel, Thomas Losse-Müller på besøg hos ECMI

Thomas Losse-Mueller  (chef for statskancelliet) var idag på besøg hos ECMI for at informere sig om instituttet, om forskerne og medarbejdernes opgaver og om hvilken rolle ECMI spiller i forbindelse med mindretalsspørgsmål også udover landegrænserne.

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Ved tiltrædelsesbesøget var også den slesvig-holstenske mindretalskommitterede Renate Schnack og Linda Pieper fra statskanceliet med. ECMIs formand, Jørgen Kühl, fortalte omkring instittutes grundlæggelse og forklarede afgrænsningen til det danske Grænseforskningsinstitut, der hovedsagelig beskæftiger sig med den dansk-tyske region. ”Ved grundlæggelsen blev det tydeligt, at ECMI beskæftiger sig med mindretalsspørgsmål udover den direkte dansk-tyske grænseregion og under anvendelse af forskningen,” forklarer Jørgen Kühl. ”ECMI benytter sig af ekstrakten af en fungerende mindretalspolitik i den dansk-tyske region og metoden til at opnå denne succes, samt forskningsresultater til at hjælpe f.eks. regeringer i krisesituationer, som man lige nu kan se i Ukraine og på Krimøen.” Thomas Losse-Müller interesserer sig især for best-practice-eksempler og formidlingen af mindretalspolitik. I samtalen berørtes emner som skolepolitikken af det tyske og danske mindretal, 60års jubilæet af Bonn-København-Erklæringen og de historiske særegenheder af den dansk-tyske grænseregion. Derudover spørgsmålet, hvordan ECMI og mindretalspolitiken kan markedsføre sig selv bedre i offentligheden og også udover landegrænserne. Chefen fra statskanceliet stillede spørgsmålet, om man kunne gøre mere, jo mere man også udadtil viser, hvordan mindretal bidrager til et mangfoldigt selskab og medfører en særdeles kulturel rigdom og når det kommer til stykket også til økonomiske fordele.

Fakta: Chefen af statskancelliet i Kiel (Chef der Staatskanzlei (kort: CdS)) leder ministerpræsidentens kontor og hele kancelliet. Thomas Losse-Müller blev ny chef den 26. september 2014. På kontoret og hele kancelliet arbejder ca. 200 medarbejdere. Her sker planlægningen og koordineringen af politiske mål og emner.   

Yderlige informationer på tysk: http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Organisation/Organisation_node.html

Renate Schnack er mindretalskommitterede for landet Slesvig-Holsten. Hun rådgiver regeringen i Kiel i forbindelse med det danske mindretal i Sydslesvig, det tyske mindretal i Sønderjylland, friserne samt sinti og roma i Slesvig-Holsten. Hendes opgave er at formidle og mægle for dermed at bidrage til et fredeligt fællesskab.  

Yderlige informationer på tysk: http://www.schleswig-holstein.de/STK/DE/Schwerpunkte/Minderheitenpolitik/AmtMinderheitenbeauftragte/amtMinderheitenbeauftragte_node.html

    

 

Hohe Kommissarin trifft Minderheitenvertreter

Flensburg, 21. Januar 2015. In Verbindung mit ihrem Besuch bei ECMI hat Astrid Thors, Hohe Kommissarin bezüglich nationaler Minderheiten (HKNM) der OSZE, auch ein Gespräch mit Vertretern der Minderheiten in der deutsch-dänischen Region geführt. Dabei standen Fragen zu den aktuellen Herausforderungen der Minderheiten in Europa im Vordergrund.

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Der dänische Kulturverein Sydslesvigsk Forening wurde durch Generalsekretär Jens A. Christiansen und dem Vorsitzenden Jon Hardon Hansen vertreten. „Es war eine großartige Möglichkeit für uns, die Hohe Kommissarin zu treffen. Es ist immer gut, wenn auch Vertreter der Minderheiten die Möglichkeit bekommen, bei aktuellen Diskussionen dabei zu sein und aus der Praxis zu erzählen. Außerdem sehen wir uns ja auch als Brückenbauer zwischen Mehr- und Minderheiten“, erklärt Jens A. Christiansen (SSF). Mit dabei waren auch Bahne Bahnsen, Vorsitzender des friesischen Vereins Friisk Foriining, und Frank Nickelsen, Geschäftsführer des Friesenrates. Die deutsche Minderheit vertraten der Hauptvorsitzende Hinrich Jürgensen und Uwe Jessen, BDN (Bund Deutscher Nordschleswiger). „Die Hohe Kommissarin hier in Flensburg zu treffen, war für uns eine phantastische Möglichkeit, von unseren Best-Practice-Beispielen hier in der deutsch-dänischen Grenzregion zu berichten. Unsere gute Zusammenarbeit und die Projekte die wir gemeinsam mit den anderen Minderheiten initiieren, können doch auch für andere Grenzgebiete und Minderheiten ein Vorbild sein. Das wollten wir der Hohen Kommissarin mit auf den Weg geben,“ sagt Hinrich Jürgensen (BDN). Außerdem mit dabei Matthäus Weiss Vorsitzender der Sinti und Roma (Schleswig-Holstein) und seine Frau Anna, Hans Heinrich Hansen (Präsident FUEN) und Dieter Küssner (FUEN). Von politischer Seite waren Martin Lorenzen (SSW) und Carsten Leth Schmidt (SP) beteiligt. (siehe Foto)

OSCE ' s højkommissær møder mindretalsrepræsentanter

FLENSBORG 21. januar 2015 – I forbindelse med sit besøg hos ECMI har Astrid Thors, OSCE ' s Højkommissær vedrørende nationale mindretal (HCNM) også mødt repræsentanter fra mindretallene i den dansk-tyske region. I fokus stod mindretallenes aktuelle udfordringer i Europa.

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Sydslesvigsk Forening (SSF) blev repræsenteret af generalsekretæren Jens A. Christiansen og formanden Jon Hardon Hansen.  ”Det var en fantastisk mulighed for os at møde Højkommissæren. Det er jo altid godt, hvis mindretalsrepræsentanter kan være med i aktuelle diskussioner og bidrage med deres viden og erfaring ud af det virkelige liv. Desuden betegner vi os selv jo som brobyggere mellem fler- og mindretallene”, forklarer Jens A. Christiansen. Til stede var også Bahne Bahnsen, formand af den frisiske forening Friisk Foriining og Frank Nickelsen, formand af frisernes råd. Det tyske mindretal blev repræsenteret af formand Hinrich Jürgensen und Uwe Jessen, BDNs (Bund Deutscher Nordschleswiger) generalsekretær. ”At møde Højkommissæren idag i Flensborg var for os en storslået mulighed for at fortælle omkring vores best-practice-eksempler her fra det dansk-tyske grænseland. Vores gode samarbejde og projekter vi laver sammen med de andre mindretal, kunne da være interessante for andre grænseområder og mindretal og fungere som et slags forbillede. Det ville vi gerne fortælle Højkommissæren. Desuden deltog Matthäus Weiss, formanden af sinti og roma organisationen i Slesvig-Holsten og hans kone Anna, samt Hans Heinrich Hansen (præsident FUEN) og Dieter Küssner (FUEN). Fra politisk side deltog Martin Lorenzen (SSW) og Carsten Leth Schmidt (SP). (se billede)

Hohe Kommissarin für nationale Minderheiten besucht ECMI

Astrid Thors, (HKNM)

Astrid Thors, Hohe Kommissarin für nationale Minderheiten (HKNM) der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und ihre Delegation besuchen zum ersten Mal ECMI in Flensburg.

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Auf der Tagesordnung am Dienstag und Mittwoch, 20. und 21. Januar, stehen u.a. Gespräche mit Jürgen Kühl, Vorstandsvorsitzender ECMI, und den Wissenschaftlern des Instituts. Dabei stehen Fragen zu den aktuellen Herausforderungen der Minderheiten in Europa im Vordergrund.  Darüber hinaus wird Astrid Thors auch Vertreter der Minderheiten aus der deutsch-dänischen Region treffen.

“ECMI pflegt eine langjährige Beziehung zu dem  HKNM-Büro,” sagt ECMI Direktorin Tove Malloy, “der Besuch der Hohen Kommissarin Astrid Thors ist eine großartige Möglichkeit für ECMI, politische  Forschungsergebnisse zu präsentieren, unser Wissen über die nationalen Minderheiten zu teilen und zu ermitteln, in welchen Bereichen wir auch zukünftig kooperieren.“

Der Hohe Kommissar ist das wichtigste Organ für den Schutz von Minderheiten der OSZE. Dieser steht aber nicht im Dienste nationaler Minderheiten. Die englische Bezeichnung „High Commissioner on National Minorities“ und nicht „for national Minorities“ verdeutlicht das. Zu seinen Aufgaben gehören u.a. Krisenmanagement und Spannungen in Verbindung mit nationalen Minderheiten abzubauen.

Weitere Informationen zum HKNM auf Englisch unter www.osce.org/hcnm.

 

Kontakt

Andrea Young

Pressesprecherin international

Büro: +49 461 14149 12

Mobil: +45 31667065

young@ecmi.de

 

Angela Jensen

Regionale Kommunikations- und Presseberaterin

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jensen@ecmi.de

 

OSCE ' s højkommissær vedrørende nationale mindretal på besøg hos ECMI

Astrid Thors, (HCNM)

Astrid Thors, OSCE ' s (Organisationen for Sikkerhed og Samarbejde i Europa) højkommissær vedrørende nationale mindretal (High Commissioner on national minorities, HCNM) og hendes delegation besøger for første gang ECMI i Flensborg.

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På tirsdag og onsdag, 20. og 21. Januar, står bl.a. samtaler med Jürgen Kühl, formand for ECMI, og instituttets forskere på dagsordenen. I fokus står mindretallenes aktuelle udfordringer i Europa. Desuden møder Astrid Thors også repræsentanter fra mindretallene i den dansk-tyske region.

“ECMI har en mangeårig relation til HCNMs sekretariat“, siger ECMIs direktør Tove Malloy, “besøget af højkommissæren Astrid Thors er en storslået mulighed for ECMI, at præsentere forskningsresultater på politisk niveau, dele vores viden omkring nationale mindretal og finde ud af, på hvilke områder vi også i fremtiden kan samarbejde.“

Højkommissæren er det vigtigste organ for OSCE i forbindelse med beskyttelsen af mindretal og deres rettigheder. Højkommissæren har til opgave at engagere sig i en dialog med OSCEs medlemslande vedrørende mindretalsproblemer.

Yderlige informationer på engelsk: www.osce.org/hcnm.

 

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Recherche bei ECMI

Elena Cuijuclu (33) besucht in dieser Woche ECMI, um sich Tipps und Anregungen für ihre Doktorarbeit zu holen.

Sie kommt aus Moldawien und unterrichtet an der Comzat State University Wirtschaftspolitik. ECMIs Senior Reseachers werden im Laufe der Woche Gespräche mit Elena Cuijuclu führen und ihr Ratschläge mit auf den Weg geben.

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In einer ersten Diskussionsrunde wurde über die Ausrichtung und Schwerpunkte der Doktorarbeit gesprochen. „Ich bin sehr froh, dass es jetzt mit einem Besuch bei ECMI in Flensburg geklappt hat. Schon die ersten Gespräche waren sehr wertvoll für mich und haben mir neue Perspektiven gegeben,“ erklärt Elena Cuijuclu. In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich u.a. mit der Umsetzung von Gesetzen für Minderheiten. Dabei ist für sie vor allem die politische Ebene von Bedeutung. Außerdem liegt Elena Cuijuclu eine Sache besonders am Herzen: „Ich erlebe immer wieder, dass gerade aus dem südlichen Teil von Moldawien immer mehr junge Menschen das Land verlassen, um in Russisch sprachigen Ländern zu studieren. Das liegt an der Sprachpolitik Moldawiens. Die offizielle Staatssprache ist Rumänisch und viele Volksgruppen im Land sprechen diese Sprache nicht. Sie haben Angst, bei den entsprechenden, Prüfungen an den Universitäten zu versagen und gehen fort. Das ist langfristig eine Katastrophe für das Land.“ Elena Cuijuclu erhofft sich eine reformierte Sprachpolitik und einen größeren Einsatz zum Sprachenlernen gerade bei jüngeren Schülern. Während ihres Aufenthaltes bei ECMI wird Elena vor allem die hauseigene Bibliothek nutzen und sich mit Fachliteratur eindecken.  

Info: Moldawien, auf Deutsch auch Republik Moldau genannt, erklärte sich nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 für unabhängig. Die politische Entwicklung gestaltet sich seit Jahren schwierig, u.a. durch den  Transnistrien-Konflikt und die unterschiedliche ethnische Herkunft der verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Der Transnistrien-Konflikt entstand nach dem Zerfall der Sowjetunion, als Moldawien sich unabhängig erklärte und Transnistrien eine Abspaltung des restlichen Landes forderte. Es kam zu einer kriegerischen Auseinandersetzung und einem bis heute schwelenden Konflikt. Transnistrien ist seit 1992 ein „De-Facto-Staat“, wird von anderen Staaten jedoch nicht anerkannt. Die Konfliktparteien haben sich mit dem Status Quo weitgehend arrangiert. Durch die lange Zugehörigkeit zum Russischen Reich und später zur Sowjetunion hat die russische Sprache immer noch eine große Bedeutung im Land. Einen offiziellen Status besitzt die russische Sprache noch in den Landesteilen Gagausien (neben Gagausisch) und Transnistrien (neben Ukrainisch). 

Forskning hos ECMI

Elena Cuijuclu (33) er i denne her uge på besøg hos ECMI, for at få tips og ideer til hendes ph.d.

Hun kommer fra Moldova og underviser på Comzat State University i„erhvervs politik”. ECMIs senior researchers vil i løbet af ugen holde møder med Elena Cuijuclu og rådgive med hensyn til hendes disputats.

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”Jeg er meget glad, at jeg nu har fået muligheden for at komme til ECMI i Flensborg. Allerede de første samtaler har været meget værdifulde og sat mine ideer i et nyt perspektiv”, forklarer Elena Cuijuclu. I afhandlingen beskæftiger hun sig bl.a. med gennemførelsen af mindretalsrettigheder og love på politisk niveau. Desuden interesserer hun sig meget for sprogpolitikken i landet. ”Jeg oplever, at flere og flere unge rejser fra landet og vælger at læse på russiske universiteter. Grunden dertil ligger nok i Moldovas sprogpolitik. Det officielle sprog er rumænsk og mange nationale mindretal taler ikke sproget. De er bange for at dumpe i den tilsvarende eksamen på universitetet og forlader landet. Det er på langt sigt en katastrofe for landet.” Elena Cuijuclu håber på en reformation af sprogpolitikken og en større indsats for sprogindlæring allerede hos de små elever. Elena vil også bruge biblioteket og faglitteratursamlingen under hendes ophold hos ECMI.

Fakta: I 1991 erklærede Republikken Moldova sig uafhængig efter opløsningen af Sovjetunionen. Den politiske udvikling af landet er vanskelig, bl.a. på grund af Transnistrien-konflikten og de forskellige nationale og etniske mindretal. Konflikten opstod i forbindelse med Moldovas uafhængighedserklæring. Transnistrien ønskede en løsrivelse af Moldova. Der opstod krig. I 1992 er området blevet en „de-facto-regering“, men er ikke anerkendt som en suveræn stat. Republikken Moldova anerkender ikke løsrivelsen og anser regionen som en del af den autonome region Stînga Nistrului. Konflikten er ikke løst, men begge parter arrangerer sig med status quo. På grund af det lange tilhørsforhold til det Russiske Rige og senere også Sovjetunionen har det russiske sprog stadig en stor betydning for landet. En officiel status har russisk i landsdelene Gagausien (ved siden af gagausisk) og Transnistrien (ved siden af ukrainsk). 

Was macht das ECMI eigentlich?

Minority Institutions in the Danish-German Border Region

Research conducted by Tobias Koch at the ECMI Flensburg under the supervision of Dr. Tove Malloy. See the presentation

ECMI founders:

The German Federal GovernmentThe German
Federal Government
The Danish GovernmentThe Danish
Government
The Federal State Schleswig-HolsteinThe Federal State
Schleswig-Holstein